Dienstag, 13. Juni 2017

Die Luft duftet nach süßem Holunder


Selbstgemachte/s Marmeladen/Gelees schmecken einfach viel besser, als die gekauften Varianten aus dem Supermarkt und sind wirklich sehr leicht selbst herzustellen. Zur Zeit duftet die Luft herrlich süß nach Holunder und die Blüten stehen (noch) in voller Pracht. Also schnell noch Holunderblüten sammeln gehen und ein leckeres Holunderblütengelee selbst kochen.


Zutaten für 2000 ml:
  • 30 Holunderblütendolden + 5 Dolden beiseitelegen
  • 50 ml Bio Limettenkonzentrat
  • 1950 ml Wasser
  • Saft einer kleinen Zitrone
  • 1250 g Gelierzucker (2:1)
Zubereitung:

  1. Holunderblütendolden vorsichtig ausschütteln. Von 30 Dolden die Blüten von den Stielen mit einer Schere schneiden und zusammen mit dem Limettenkonzentrat und 1950 ml Wasser in einen großen Topf geben, verrühren und abgedeckt über Nacht stehen lassen.
  2. Am nächsten Tag: Ein sauberes Geschirrhandtuch in ein großes Sieb legen und das Holunderblütenwasser filtern. Von 5 Holunderblütendolden die Blüten abzupfen und in saubere Konfitüregläser  verteilen.
  3. Das gefilterte Holunderblütenwasser wieder zurück in einen großen Topf geben (achtet darauf, dass es 2000 ml Flüssigkeit sind) und den ausgepressten Zitronensaft sowie den Gelierzucker unterrühren. Unter Rühren aufkochen, dann 4 - 5 Minuten sprudelnd kochen lassen (Vorsicht, Spritzgefahr!). Tipp: Gelierprobe nicht vergessen :)
  4. Anschließend das Holunderblütengelee in die Gläser verteilen. Gläser fest verschließen und 10 Minuten auf den Deckel stellen, dann umdrehen und vollständig abkühlen lassen. 
Das Holunderblütengelee schmeckt nicht nur auf Brot oder Brötchen, sondern auch mit Käse super lecker!


Einen wunderschönen, sonnigen Tag 
wünscht euch eure Anni

P.S.: Das Etikett "Holunderblütengelee" gerne ausdrucken, auf Gläser kleben und verschenken :)



Freitag, 29. Juli 2016

Ein Klassiker


Lange ist’s her, seitdem ihr von mir gehört habt! Bei mir war viel los, so dass ich meinen kleinen Blog hinten anstellen musste, da meine Bachelorarbeit zum Thema Stress und Ernährungsverhalten Vorrang hatte.


Doch jetzt, da ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen habe, gibt es endlich wieder ein neues Rezept. Naja, eigentlich ist das Rezept nicht neu – es ist nostalgisch alt. Mir ist aufgefallen, dass auf BaKoBa einige der von mir geliebten, klassischen Kuchenrezepte fehlen! Das geht natürlich gar nicht, wenn man einen Blog übers Backen schreibt!




Deshalb hier, heute und in Farbe, der einzigartige, fluffige und doch sehr simple Käsekuchen


Das Rezept ist eine modifizierte Form des 
Käsekuchenrezeptes von essen-und-trinken.de

Also, ab jetzt bin ich wieder voll und ganz in der Küche J.

Ich freue mich über Kommentare von euch!

Beste Grüße, 
Annica


Samstag, 26. März 2016

Frankfurter Kranz nach Omas Art


Ich muss es ganz ehrlich zugeben: Ich bin keine große Liebhaberin von Buttercreme – doch meinem Vater zu Liebe habe ich anlässlich seines Geburtstag seine Lieblingstorte gebacken: Einen Frankfurter Kranz nach dem Rezept seiner Mutter, also meiner Oma. Und weil Omas ja bekanntermaßen am besten backen können, schmeckt mir der Frankfurter Kranz nach diesem Rezept auch. Die feine Vanillenote in der Buttercreme, Krokant und leckere Himbeermarmelade – mhmmm, einfach gut! Eine Sache habe ich allerdings abgewandelt: Statt Belegkirschen habe ich Giotto verwendet – diese sind nicht so klebrig wie diese schrecklich pappenden Belegkirschen und schmecken jedem gut!


Zutaten für den Teig:

100 g Butter, weich
150 g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
4 Tropfen Rum-Aroma
150 g Mehl
50 g Speisestärke
2 gestrichene TL Backpulver

1. 100 g weiche Butter mit 150 g Zucker und etwas Salz mit den Quirlen des Handrührers schaumig rühren.  Nacheinander die drei Eier und 4 Tropfen Rum-Aroma unterrühren.

2. 150 g Mehl, 50 g Speisestärke und 2 TL Backpulver in einer Schüssel mischen und dann über die feuchten Zutaten sieben. Kurz vermengen, bis eine homogene Masse entsteht.

3. Den Teig in eine gut gefettete Kranzform (mit Loch) geben und bei 175 °C Umluft 30 – 35 Minuten backen. Den Kuchen in der Form auf einem Gitter auskühlen lassen und dann zweimal längs teilen.


Zutaten für die Buttercreme:

1 ½ Päckchen Vanillepudding
3 EL Zucker
750 ml Milch

4. Aus dem Puddingpulver, Zucker und Milch einen Pudding nach Packungsanweisung kochen. Den fertigen Pudding mit Frischhaltefolie bedecken und auskühlen lassen, bis er Zimmertemperatur hat.

5. Butter mit den Quirlen des Handrührers mind. 6 Minuten weiß-cremig rühren, anschließend den abgekühlten Pudding esslöffelweise unterrühren. 3 EL von der fertigen Creme beiseite stellen.


Zutaten für die Garnitur:

6 EL Himbeermarmelade
200 g Haselnusskrokant
6 Giotto, halbiert

6. Die Tortenböden mit je 2 EL Himbeermarmelade bestreichen. 2/3 der Buttercreme auf den Böden verteilen und diese aufeinandersetzen. Den Rand mit der restlichen Buttercreme gleichmäßig bestreichen.

7. Krokant auf die Torte streuen (dabei geht immer etwas daneben). Die beiseite gestellte Creme in einen Spritzbeutel geben und in 12 Tupfen auf die Torte spritzen. Die Giottos halbieren und auf die Torte setzen. Die Torte am besten über Nacht kalt Stellen (wenn das nicht möglich ist: mind. 2 Stunden).


Früher habe ich mich nie an einen Frankfurter Kranz herangetraut, weil meine Oma immer einen perfekten Kranz auftischte, doch in Wirklichkeit geht er ganz einfach, probiert es selbst!

Genießt diese schönen Sonnenstrahlen, bevor es wieder wolkig wird!
Frohe Ostern,
eure Annica